Trockenheit führt zu extrem hoher Waldbrandgefahr - Vorsicht beim Waldbesuch

Forstamt Wittlich ruft zu besonderer Vorsicht auf

Aufgrund der aktuellen Hitze und der damit verbundenen Trockenheit besteht in den Wäldern der Region eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Kleinste Funken reichen bereits aus, einen verheerenden Waldbrand zu verursachen. In den letzten Tagen ist es bereits zu mehreren Bränden gekommen, die nur durch das schnelle und professionelle Eingreifen der Feuerwehren schnell und sicher unter Kontrolle gebracht werden konnten. Daher ein großer Dank an alle eingesetzten Kräfte für die bisherige Arbeit: Allen voran den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten, fallweise unterstützt durch örtliche Landwirte mit ihren Güllefässern, dem THW, dem DRK, den Maltesern, sowie der Polizei.

Das Forstamt ist im Besonderen auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Wer eine, auch noch so kleine, Rauchentwicklung im Wald bemerkt, sollte dies umgehend über den Notruf 112 (Feuerwehr) oder 110 (Polizei) melden.

Folgende Verhaltensregeln sollen im Wald dringend eingehalten werden:

· Das Rauchen im Wald ist strengstens verboten! Machen Sie rauchende Menschen höflich darauf aufmerksam.

· Das gilt übrigens auch auf öffentlichen Straßen, die durch den Wald führen. Bitte werfen Sie auf keinen Fall glühende Kippen aus dem Autofenster.

· Das Grillen und Anlegen offener Feuer ist im Wald und in Waldesnähe verboten. Bitte ausschließlich offizielle Grillplätze benutzen und auch hier ist größte Vorsicht wegen Funkenflug geboten. Eine besondere Gefahr geht von flexiblen Einmalgrills aus.

· Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze! Trockene Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren unter den Autos entzünden.

· Halten Sie alle Zufahrten zu Wäldern und die Waldwege für die Rettungsfahrzeuge vollständig frei.

Bei Hitzegewittern treten, neben der Gefahr durch Blitzeinschläge, häufig auch stärkere Windböen auf, wodurch es bei belaubten Bäumen zu Windbruch und Windwurf kommen kann. Aktuell stehen unsere heimischen Laubbäume wie z.B. Buche und Eiche auch zusätzlich unter besonderem Trockenstress und es sind als waldtypische Gefahr vermehrt Grünastbrüche, also das scheinbar anlasslose Brechen von gesunden Ästen ohne erkennbare Schäden, zu beobachten.

Daher bitte besondere Vorsicht nach Windereignissen, gerade im Bereich älterer Laubwälder!

Das Forstamt bedankt sich herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung und wünscht Ihnen weiterhin einen angenehmen Aufenthalt in unseren schönen Wäldern.

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