Eckfelder Maar

Weniger ein Ausflugsziel als eine spektakuläre Fundstelle ist das Eckfelder Maar in einem Seitental der Lieser etwa 2 km nördlich von Manderscheid. 

Der etwa 500 m lange Kessel gleicht heute einem Tagebau en miniature mit Stufen, Wegen und Achtungstafeln. Grund hierfür sind die über 30.000 wertvollen Funde, die das mit etwa 45 Mio. Jahren älteste Maar zu einer weltberühmten Ausgrabungsstätte haben werden lassen. Heute noch liefern diese jährlich neue Daten zum Vulkanismus in der Eifel, zu Klimawandel und Evolution.

Berühmt wurde die Stätte insbesondere durch das Skelett des „Eckfelder Urpferdchens“, ein etwa 50 cm großes Pferd, das wohl vor knapp 45 Mio. Jahren in unseren Breiten lebte. Dieses und andere der beeindruckenden Entdeckungen sind im Eckfeld-Kabinett des Maarmuseums Manderscheid zu bestaunen.

Doch auch eine Tour zu Grabungsstätte lässt die Herzen jedes Freizeit-Paläontologen hochschlagen. Das Betreten und selbstständige Graben ist selbstverständlich nicht erlaubt, doch auf Infotafeln um das Trockenmaar sind die verschiedenen Funde und daraus abgeleitete Erkenntnisse für Besucher spannend aufbereitet. Und welcher Mensch hat schon einmal die Gelegenheit, eine Fundstelle von Millionen Jahre alten Fossilien so hautnah zu betrachten.

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