Weihnachtsgrüße des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zum Weihnachtsfest möchte ich Ihnen eine kleine Anekdote erzählen, auf die ich vor wenigen Tagen gestoßen bin.

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Er begann seine Vorlesung damit, ein großes leeres Mayonnaiseglas bis zum Rand mit großen Steinen zu füllen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei. Sie bejahten dies.

Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Räume zwischen den größeren Steinen. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten.

Der Professor lächelte ebenfalls, nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand nun die letzten Zwischenräume im Glas aus.

"Nun", sagte er dann, an seine Studenten gewandt, "Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Freunde, Ihre Kinder, Ihre Berufung, Ihre Gesundheit - Dinge, die - wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben - ihr Leben immer noch erfüllen würden.

Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. Ihr Job, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Und der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine.

So ist es auch in Ihrem Leben: Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für die Dinge, die Ihnen am meisten am Herzen liegen. Es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt, Partys usw. Achten Sie zuerst auf die großen Steine - sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand."

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wenn man die öffentliche Berichterstattung in Deutschland und Europa betrachtet, liegen viele große Kieselsteine umher – einige noch unberührte, bei anderen hingegen wurde bereits begonnen, sie langsam aus dem Weg zu räumen. Insgesamt könnte man jedoch den Eindruck gewinnen, dass wir kurz vor dem Totalschaden stehen. Wird die Groko halten? Wann wird der Brexit das nächste Mal final verschoben? Wieviel Zinsen bekommen wir im neuen Jahr für die Aufnahme von Krediten?

Schafft man es jedoch, in diesen unsicheren Zeiten den Blick auf das Wesentliche hier bei uns vor Ort zu lenken, können wir aus meiner persönlichen Wahrnehmung heraus mit dem Verlauf des Jahres und den Ergebnissen in unserer Verbandsgemeinde sehr zufrieden sein. Wir haben es einmal mehr geschafft, an den unterschiedlichsten Stellen Barrieren zu öffnen und den Weg frei zu machen für eine fortschrittliche Zukunft.

In einer Zeit des immer schneller werdenden Wandels, verbunden mit vielen neuen gesellschaftlichen Herausforderungen heißt das allerdings nicht, dass es durchaus nicht auch noch an vielen Stellen Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Trotzdem ist es wichtig, sich auch einmal die Zeit zu nehmen, um Inne zu halten und die positiven Dinge herauszustellen. Dies haben wir auf den nachfolgenden Seiten in einem kurzen Jahresrückblick zusammengefasst. Es ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt aus Sicht der Verbandsgemeinde.

Bei zahlreichen Höhepunkten auf Stadt bzw. Ortsgemeindeebene, wie beispielsweise dem Brückenfest 50 Jahre Osann-Monzel oder auch den Jubiläumsveranstaltungen unter der Überschrift 50 Jahre Salmtal sowie vielen weiteren Festivitäten wurde einmal mehr deutlich, welch‘ großartige Arbeit das Ehrenamt in unserer ländlichen Region leistet und wie es den Vereinen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in unseren Dörfern immer wieder auf’s Neue gelingt, mit ihrem Einsatz die Vielfalt zu bewahren sowie den Zusammenhalt zu stärken.

Für die Unterstützung in den unterschiedlichsten Bereichen, die Mitarbeit zum Wohle der Allgemeinheit, aber auch für das enorme Verständnis der Familienangehörigen möchte ich mich daher von Herzen bei Ihnen allen bedanken.

Denken wir an den Festtagen insbesondere auch an diejenigen, die an diesen Tagen für uns arbeiten werden. Lassen Sie uns mit einer gewissen Unaufgeregtheit, aber mit Mut und Zuversicht das neue Jahr angehen und hierbei, mit Blick auf die eingangs beschriebene Anekdote, die großen Steine stets in den Fokus nehmen.

Wir wünschen Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sowie Ihren Familien ein besinnliches „Fest der Liebe“ – alles erdenklich Gute, Gesundheit und Gottes Segen.


Dennis Junk
Bürgermeister
und die Stadt-/Ortsbürgermeister/innen der Verbandsgemeinde Wittlich-Land

Sylvia Stoffel-Leuchter, Altrich
Ludwig Schmitz, Arenrath
Horst Weber, Bergweiler
Heinz Tutt, Bettenfeld
Andreas Falk, Binsfeld
Walter Schmitz, Bruch
Roderich von Greve-Dierfeld, Dierfeld
Dirk Laudwein, Dierscheid
Iris Weber, Dodenburg
Christoph Thieltges, Dreis
Leo Schmitz, Eckfeld
Rainer Steilen, Eisenschmitt
Uwe Ruhnau, Esch
Hans-Leo Schäfer, Gipperath
Sylvia Krones, Gladbach
Gerhard Bastgen, Greimerath
Reinhold Graf, Großlittgen
Hajo Neumes, Hasborn
Ruth Friedrich, Heckenmünster
Hans-Josef Götten, Heidweiler
Werner Monzel, Hetzerath
Patrick Simon, Hupperath
Josef Simon, Karl
Alois Meyer, Klausen
Michael Comes, Landscheid
Karl-Josef Junk, Laufeld
Günter Krämer, Manderscheid
Eugen Weiler, Meerfeld
Helmut Bauer, Minderlittgen
Stefan Zens, Musweiler
Hermann-Josef Clemens, Niederöfflingen
Stefan Koch, Niederscheidweiler
Josef Weirich, Niersbach
Hans-Theo Weber, Oberöfflingen
Mark Rosenbaum, Oberscheidweiler
Armin Kohnz, Osann-Monzel
Christoph Lamberty, Pantenburg
Jürgen Jakoby, Platten
Bernd Rehm, Plein
Peter Knops, Rivenich
Markus Peter Meyer, Salmtal
Rainer Ernst, Schladt
Sven Engler, Schwarzenborn
Gregor Zehe, Sehlem
Uwe Kröffges, Wallscheid

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