Trinkwasserqualität muss bei Stilllegungen aufgrund der Corona-Krise erhalten werden

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise teilen die einschlägigen Fachverbände für Technische Gebäudeausrüstung und des Gas- und Wasserfaches folgende Hinweise mit.

Eine Übertragung des Coronavirus über die öffentliche Trinkwasserversorgung nach Einschätzung des Umweltbundesamtes (UBA) nach jetzigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich.

Dennoch kann es aufgrund von Schließungen und Quarantänemaßnahmen dazu kommen, dass Trinkwasserinstallationen über Tage oder Wochen ungenutzt bleiben und durch ausbleibende Entnahme keine Trinkwasserqualität im Gebäude mehr gewährleistet ist.

Betroffen sein können besonders:
- Ladenlokale
- Hotels u. Ferienwohnungen
- Versammlungsstätten und Sportheime
- etc.

Zur Erhaltung der Trinkwasserqualität werden für die Übergangszeit folgende Maßnahmen empfohlen:
- Erstellung eines Spülplans, wonach an allen Entnahmestellen („Kalt“ u. „Warm“) spätestens nach 72 Stunden Wasser entnommen wird.
- Ist die Umsetzung eines Spülplans nicht möglich, so sollte die komplette Trinkwasserinstallation außer Betrieb genommen werden.

Hierzu wird die Hauptabsperreinrichtung geschlossen und alle Leitungen und Komponenten entleert. Bei Wiederinbetriebnahme ist eine entsprechende Spülung notwendig. Eine Untersuchung des Trinkwassers bei untersuchungspflichtigen Anlagen ist zu empfehlen.

Die Vorgaben der kommunalen Gesundheitsämter gemäß Trinkwasserhygiene bleiben hiervon unberührt und sind weiter vollumfänglich zu beachten.

Weitere Informationen unter:
www.btga.de
www.zvshk.de


Wittlich, den 27.03.2020
Verbandsgemeindewerke Wittlich-Land
Annegret Heinz, Werkleiterin

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